Geld regiert die Welt! Auch Dich?

Brauchst Du, brauchen wir Geld zum Leben?

Zum Überleben nicht unbedingt, aber in einer Industriegesellschaft wird nahezu alles darüber geregelt, auch Grundbedürfnisse wie Essen, Schlafen oder Wärme. Wir brauchen halt eine gewisse Basisabsicherung. (vgl. Defizitbedürfnisse nach Maslow; s. Bild).

Auch Gesundheit, körperliche Unver-sehrtheit und Familie gehören dazu. D. h. wir kommen zwangsläufig mit Geld in Berührung und müssen lernen mit diesem zu haushalten. Demzufolge ist Geld unser ständiger Begleiter. Wir werden auch von klein auf dadurch geprägt. Wir lernen, dass man sich mit mehr Geld mehr leisten kann und dass man mit mehr Geld im Vergleich zu seiner Umwelt an Status gewinnt. Es gibt durchaus auch andere Möglichkeiten Ansehen und Anerkennung zu erlangen, allerdings sind größere und interessantere Besitztümer meist gut geeignet um seine Mitmenschen recht leicht zu beeindrucken. Denken sie nur einmal an ihre Kindergartenzeit. Wenn ein anderes Kind ein neues Spielzeug präsentierte, war man teils voller Neid und wollte auch so etwas tolles. Dieses Gefühl bzw. diese Grundeinstellung verschwindet auch im Erwachsenenalter nicht. D. h., wir vergleichen uns und unser Hab und Gut stets direkt mit unserem Umfeld. Schneiden wir dabei recht gut ab, da wir recht wohlhabend sind, fühlen wir uns besser. Sind wir eher ärmer, so verlieren wir an Selbstwertgefühl. Hier finden wir einen weiteren Link zur Maslow-Pyramide. Im oberen Bereich ist zu sehen, dass wir nach erhöhtem Selbstwertgefühl, Status und Macht streben. Dies kann durchaus mit größeren Besitztümern erlangt werden.

Eine zusätzliche Komponente wird uns durch die tägliche Werbung suggerriert. Hier wird gezeigt, wie toll das Leben ist, wenn man reich ist. Tolle Autos, Häuser oder Reisen werden per Hochglanz beworben. Hätten sie gern etwas davon? Seien sie ehrlich! Natürlich will jeder von uns eine tolle Wohnung besitzen oder neue interessante Länder erkunden. Dafür brauch man aber entsprechende Mittel. D. h., um unsere Träume zu erreichen, verfestigt sich in uns der Wunsch nach mehr Geld. Die ständige Beschallung, das stete Vergleichen mit unserer Umwelt sowie das tägliche Haushalten rückt somit das Thema Geld sehr zentral in den Mittelpunkt unseres Lebens. Finanz-scan.de versucht Tipps und Infos für den Alltag sowie etwas darüber hinaus zu geben, um die Defizitbedürfnisse zu erreichen und um den Aufbau von etwas eigenem zu unterstützen. Einen Leitfaden zum Ansammeln von Reichtum werden sie hier allerdings vergeblich suchen. Unserer Ansicht nach sind die Wachstumsbedürfnisse besser auf anderen Wegen zu erreichen, beispielsweise durch persönliches Engagement.

 

R. Richter